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Klischees in Jugendliteratur – oder warum ich langsam verzweifle.

Versteht mich jetzt nicht falsch.

Ich liebe Jugendbücher. Ich liebe Jugendliteratur. Ich liebe die kreativen Geschichten, die entstehen und für Jugendliche tausende Welten öffnen.

Vor allem aber liebe ich Fantasy. Und zwar Jugendfantasy. Die jugendlichen Protagonistin sind mir einfach viel näher als Männer und Frauen in historischen Romanen oder „klassischer“ Literatur, egal ob alt oder jung.

Was ich an Fantasy und besonders Jugendfantasy liebe, ist schnell zusammengefasst:

  • Darstellung von kreativen Ideen und Vorstellungen
  • jugendliche Protagonisten
  • Erweiterung der realen Welt um bestimmte Aspekte

Kurz gesagt ist es das Gefühl, tausende Welten bereist zu haben und in jeder von ihnen zu Hause zu sein.

Aber ich werde diesem Gefühl langsam und immer mehr beraubt. Dem Gefühl, mich in meine Bücher flüchten zu können, wenn ich möchte.

Denn ich fühle mich verdammt noch mal nicht mehr wohl. Nicht in allen Bücher, nein nein, dann würde ich ja nicht mehr lesen, was hätte ich denn dann davon?

Aber das „Nicht-Mehr-Wohlfühlen“ kommt in immer mehr Büchern vor und das finde ich wirklich nicht mehr in Ordnung. Vielleicht habe ich gar nicht die Berechtigung, alles zu kritisieren, denn ich bin noch nicht so lange dabei, wie manch anderer, aber ich habe da so ein Gefühl und das muss raus.

Klischees in Jugendliteratur_Oder warum ich langsam verzweifle

Ich habe mehrere Kritikpunkte, die sich natürlich in den meisten Fällen ein wenig überschneiden, aber das lässt sich wohl nicht vermeiden.

Klischees_Der Held

Man nehme eine Prise Sarkasmus, eine schwarze Bikerjacke und ein dazu passendes Motorrad oder ein Auto, alle stehen zumindest auf ihn oder haben Angst vor ihm. Er nimmt die Protagonistin überhaupt nicht ernst und bringt sie die ganze Zeit zur Weißglut. Natürlich ist er unerreichbar für sie und ignoriert sie fortgehend. Außerdem hat er natürlich verwuschelte Haare. Seine Haarfarbe ist dabei völlig egal, aber am liebsten extrem: Schwarz oder Blond.

Seine Augen variieren von Blau zu Schokoladen- oder Haselnussbraun, beinahe Schwarz oder stechend Grün. In Extremfällen gerne auch mal Gold oder Silber.

Er ist natürlich der Beschützer unserer Heldin und kommt immer zur Hilfe geeilt, wenn er gerade gebraucht wird, auch wenn er sie sonst total links liegen lässt. Aber da ist so ETWAS in seinen Augen, dass ihn wahnsinnig tiefgründig und interessant macht.

Dazu hat er immer noch entweder eine schlimme Kindheit oder ein wahnsinnig großes Geheimnis, dass er ihr nicht anvertrauen darf, es aber trotzdem tut. Das nenne ich verantwortungsvoll.

Das Phänomen Christian Grey und Edward Cullen nur auf Tausende und Abertausende von Protagonisten bezogen! Es macht einfach keinen Spaß immer wieder den vermeintlich selben Typen in Büchern zu begegnen, die sich auch exakt gleich verhalten.

Eine kleine Empfehlung dazu auf Twitter: @broodingYAhero

Brooding_YA_Hero_Twitter.PNG

Denn da wird es einfach nur so auf den Punkt gemacht, wie gleich und lächerlich sich die Jungs in den Büchern benehmen.

Meine Kritik:

LEUTE! Jungs und Männer können auch mal nicht total gut aussehen und durchtrainiert sein und mindestens ein kleines Sixpack haben! Sie haben nicht immer Wangenknochen so scharf wie ein Messer und perfekte Frisuren und vor allem keine unfassbar langen Wimpern, die jeden in Ohnmacht fallen lassen! Jungs sind genauso Menschen, wie Mädchen auch und sie sind in keinster Weise alle gleich machohaft und bescheuert! Sie führen sich nicht alle auf wie der Dämon von nebenan und nicht jeder hat ein dunkles Geheimnis, das auf einmal alles, was er der Protagonistin antut, rechtfertigt! Generell ist ein solches Verhalten in Ordnung, wenn man sich wirklich nicht abkann, oder wenn man voneinander weiß, dass es nur Spaß ist. Aber sich in jemanden zu verlieben, der einen nur runtermacht, was sendet denn das für Signale! Ich selbst kann an mir beobachten, dass es auf mich abfärbt und ich immer nach Geheimnissen bei Jungen suche, die schlicht und ergreifend nur eins sind: ARSCHLÖCHER! Und wenn es nun normal ist, dass diese besonders anziehend sind, weil sie sich null für dich interessieren, dann bin ich raus aus der Nummer!

Klischees_Die Heldin

Hier gibt es komischerweise zwar mehr Variablen, aber eins haben diese Heldinnen doch irgendwie immer gleich: Sobald der Typ um die Ecke kommt, dem sie unweigerlich verfallen werden, werden sie dumme Puten, die jeden nerven und fallen lassen, der Ihnen von dem Typen abraten möchte.

Sie können wunderschön oder hässlich sein, viele Freunde haben oder gar keine, sarkastisch oder total zurückgezogen, selbstbewusst oder introvertiert, und und und. Es gibt tausende Unterschiede.

Aber sie muss immer eines sein: Anders als alle anderen! Das ist wichtig und nicht zu vernachlässigen! Klar, die Leser mögen es, von jemandem zu lesen, der anders ist und einen Helden verkörpern könnte, aber muss das denn wirklich an körperlichen Merkmalen festgemacht werden, wie wunderschönen Haaren oder Augen, einer tollen Kette oder einem Ring (am besten ein altes Erbstück -> PLOTHOLE SOLVED!).

Das kann doch an wunderschönen Gedanken oder Aktionen festgemacht werden.

Allerdings habe ich immer mehr das Gefühl, dass Gedankengänge sich immer mehr ähneln, anstatt sich zu unterscheiden und damit ein tolles Leseerlebnis und vor allem immer ein unterschiedliches Leseerlebnis zu gewähren.

Und ich habe wirklich das Gefühl, dass sich die Gedankengänge der Heldinnen so sehr ähneln, dass es nicht auffallen würde, wenn man sie für 50 bis 100 Seiten einfach mal austauschen würde.

Oder würde es euch auffallen, wenn es eine andere Protagonistin wäre, die genau so angesprochen werden würde, wie die echte Figur und ihr sie nur an den Gedanken und Aktionen erkennen müsstest. Wer könnte genau dies tun?

Ich möchte verdammt noch mal reale und verständliche Protagonistinnen haben, die handeln, wie normale Menschen. Ich möchte kristallklare und individuelle Gedankengänge und Lebensgeschichten haben, die nicht an einem 08/15-Muster abgearbeitet wurden. Ich will Mädchen und junge Frauen, die mir als Vorbild und Freundin dienen könnte und nicht sich selbst und ihre Liebe als das Heiligste im Universum betrachtet. Die human ist und sich selbst nicht als Mittelpunkt und Heldin von allem sieht, gleichzeitig aber natürlich total schüchtern und bescheiden ist und nicht weiß, wie gut sie aussieht.

Klischees_Die Liebesgeschichte

Es ist so viel Kitsch!

Das finde ich ja noch nicht mal schlimm, wenn es toll gemacht wäre und wenn man sich mit den Charakteren mit verkitschen und verlieben kann. ABER!

Aber aber aber ich kann es langsam nicht mehr sehen. Wenn euch folgende Floskeln bekannt vorkommen, dann schreit mal bitte ganz laut: HIER!

„Unsere Knie berührten sich zufällig. Normalerweise würde mich das stören, aber ich zog mein Bein nicht weg.“

„So ein Arsch! Ich mag ihn überhaupt nicht! Ich weiß gar nicht, was alle so toll an ihm finden!“

„Oh man, ich habe genau das nicht gewollt! Jetzt muss ich mit diesem total unfreundlichen Jungen, den ich nicht leiden kann, zusammen ein Schulprojekt machen. Wie schlimm! Selbstmitleid!“

„Seine Augen sind wie ein Wirbel aus verschiedenen Emotionen. Wut, Verletzlichkeit und Traurigkeit wechseln sich wahnsinnig schnell untereinander ab. Und ich meine in diesen dunklen Seen auch den Funken einer anderen Emotion zu sehen. Aber welche könnte das sein?“

„Er schaut mich mit diesem durchdringenden Blick über den gesamten Flur hinaus an. Und ich kann nicht anders, als diesen Blick zu erwidern und in seinen Augen zu versinken.“

„Ich kann direkt in seine Seele hineinschauen.“

Und und und und…ich finde es wirklich schrecklich mittlerweile…und vor allem ist jede Liebesgeschichte gleich aufgebaut und geht entweder viel zu schnell oder kommt so spät, dass man nie darauf gekommen wäre, dass da überhaupt noch was kommt.

*seufz* Ich will und brauche wirklich schnellstmöglich tolle und repräsentative Liebesgeschichten, mit denen man sich identifizieren kann. ICH BRAUCHE RICHTIGE LIEBE! Und nicht dieses Rumgeschnulze und das Festlegen auf die ewige Liebe zu dieser Person, die man gerade mal 2 Wochen kennt.

Klischees_Die Geschlechterklischees

Ein eher ungewöhnliches Thema, das ich aber trotzdem ansprechen möchte. Ich mag die Geschlechterklischees in Jugendbüchern ÜBERHAUPT nicht!

Ich will nicht sagen, dass es keine Geschlechterklischees im wahren Leben geht, denn auch dort geht viel nach 08/15-Muster ab, allerdings ist es doch in Jugendbüchern stark übertrieben.

Der Mann ist IMMER größer als die Heldin (mein Gott, das geht auch andersrum! Ich weiß, das will keiner lesen, allerdings GIBT ES SOWAS UND ES IST AUCH GENAUSO TOLL!), ist immer total stark und kann die Heldin IMMER retten, er ist sarkastisch und natürlich der totale Weiberheld, beziehungsweise die Inkarnation des Männlichen und Maskulinen ÜBERHAUPT!

Während die Heldin natürlich klein und unschuldig ist, immer einen künstlerischen Hintergrund hat, verträumt durch die Gegend guckt, lange und tooootaaaaaal schöne Haare hat, sich aber natürlich nicht schminkt. Sie muss immer gerettet werden und reitet sich in die unmöglichsten Situationen rein. Ach ja, Zicken und Eifersüchtelein kann man bei der auch natürlich nicht missen…auch wenn sie das nie zugeben würde.

 

Klischees_Die Geschichte

Ganz ehrlich: Wie bekannt kommt euch dieser Geschichtsverlauf vor?

Ein „ganz normales“ Mädchen trifft einen total heißen Typen.

Dieser Typ hat entweder (Contemporary) eine total schlimme Vergangenheit und darf deswegen mit der Heldin umgehen, wie er will, weil…er hatte es ja total schwer…ODER (Fantasy) er ist ein Wesen aus einer Welt, die entweder neben unserer existiert oder parallel in unserer Welt versteckt wurde.

Sie lernen sich kennen und es wird klar, dass ALLES, was je an ihr anders oder komisch war, ein Zeichen auf ihre Herkunft war, denn sie ist hundertprozentig mindestens ein Halbkind eines wichtigen Wesens aus dieser Welt oder gleich die verschollene Prinzessin dieser Wesen, die natürlich die gesamte Welt im Alleingang retten muss, ohne diese Welt je gekannt zu haben.

Dabei lernen die beiden sich kennen und verlieben sich ineinander, parallel kommt aber noch ein anderer Typ dazu, mindestens genauso heiß und von gleichem Stand, der auch Gefüüüüühle in ihr weckt, sodass sie sich nicht zwischen den beiden entscheiden kann, während sie gleichzeitig die Welt rettet.

(Außerdem hat sie ja auch noch Freunde und Verwandte, die ihr bei jeder Gelegenheit den Arsch retten, aber davon kriegt sie ja in ihrer Besonderheit und Wichtigkeit nichts mit.)

Damit habe ich jetzt etwa 90% aller Jugendbücher am Markt beschrieben (außer Dystopien, aber die lassen sich ganz einfach beschreiben, weil sie statt einer Auserwählten der Wesen XY einfach das Mädel ist, was das Regime XY stürzt).

So eine platte Geschichte kann doch nicht der Sinn sein, oder?

Ich meine, klar es gibt die 12 Punkte einer jeden Geschichte, die abgehandelt werden sollten, weil dies der optimale Spannungsbogen ist, aber die kann man doch anders gestalten, als immer wieder dasselbe Muster zu wiederholen…es geht doch so viel besser!

Klischees_Der Fokus

Liebe. Punkt.

Der Fokus der Jugendbücher liegt nicht auf den Regimen, die gestürzt werden müssen oder den Welten, die vor dem Absturz gerettet werden müssen, sonder IMMER auf der verdammten Liebesgeschichte.

Nicht, dass Liebe nicht ein tolles und wundertolles Thema wäre, aber man braucht doch gar kein zu stürzendes System oder eine zu rettende Welt um eine Liebesgeschichte zu schreiben.

Wenn ihr eine Liebesgeschichte schreiben wollt, dann schreibt einen VERDAMMTEN LIEBESROMAN! Dann braucht ihr keine Unterdrückungssysteme und Fantasywelten.

ENTSCHEIDET EUCH!

Und legt den Fokus bitte bitte bitte wirklich auf etwas Anderes: Charakterentwicklung, Entwicklung der Fantasywelten, Kämpfe, Dialoge, Freundschaften. Es gibt so viele tolle Themen!

Liebe gibt es zu häufig. Langsam gibt es zu viel davon. SUCHT EUCH ANDERE THEMEN! IHR WERDET AUCH GENAU SO GUT VERKAUFT WERDEN!

SCHREIBT GUTE BÜCHER!

ABER LASST DIESE VERDAMMTEN BUCHKLISCHEES WEG!


Was haltet ihr davon?

Stimmt ihr mit mir überein?

Was habt ihr am Jugendbuchmarkt zu kritisieren oder zu loben?

Haltet ihr meine Kritik für angemessen oder komplett vermessen?

 

Viele liebe Grüße,

Anna

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71 Kommentare zu „Klischees in Jugendliteratur – oder warum ich langsam verzweifle.

  1. Hey,
    deine Ansätze finde ich toll. Bei so manch einem Punkt ist mir jetzt erst bewusst geworden, was mich scheinbar auch langsam stört. Außerdem schreibe ich gerade selber an einem Buch und das hilft mir jetzt auch ein bisschen weiter, weil ich natürlich keine 08/15 Geschichte schreiben möchte. Gute Tipps für mich als Schreiberling 🙂
    & jaaa diese Liebe bei Dystopien und co im Fokus nerven echt langsam. Eine kleine Liebesgeschichte mit einbauen ist ja in Ordnung, kann sogar richtig gut sein. Aber im FOKUS?
    Liebe Grüße Lea ❤

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    1. Hey Lea!
      Ich bin echt froh, dir weitergeholfen zu haben! *grins*
      Finde ich super, dass du auch ein Buch schreibst! Wenn du es fertig hast, melde dich hier, ich lese es auf jeden Fall!
      Freut mich wirklich für dich, wenn ich irgendwie weiter helfen konnte 😀
      Liebe Grüße,
      Anna

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  2. Genau diese angesprochenen Dinge sind mir auch aufgefallen. Ich lese zurzeit die City of-Reihe und da werden alle Klischees erfüllt. Besonders schlimm finde ich immer die Arroganz der Helden. Jace, Gideon,… Die einzige Buchreihe, die die Kriterien nicht erfüllt, ist Harry Potter! 😏❤

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  3. Liebe Anna,
    du sprichst mir aus der Seele! Seit einiger Zeit denke ich genau das! Ich habe bei jedem deiner Sätze kräftig genickt 🙂 Zu dumm, dass ich nicht online bin und am Handy tippe… Würde gerne noch viel mehr schreiben. Aber gut, dass du das Thema aufgegriffen hast. Das finde ich super!
    Liebe Grüße,
    Anna

    Gefällt 2 Personen

  4. Hallo Anna,
    du triffst den Nagel, meiner Meinung nach, ziemlich auf den Kopf… Genau wegen der von dir genannten Punkte mache ich seit längerer Zeit einen Bogen um Jugendbücher. Vielleicht entgeht mir dadurch auch der ein oder andere gute Roman, aber ich habe einfach keine Lust, die hundertundeinste Version derselben Geschichte zu lesen…
    Beste Grüße
    Michaela

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  5. Aus genau diesen Gründen habe ich „Die Begabte“ von Trudi Canavon nicht zuende gelesen, obwohl mir die Grundidee ausnehmend gut gefiel. Leider werden in dem Buch zwei Geschichten zusammengepackt: Auf der einen Seite die Abenteuer eines mittelmäßigen jungen Magiers, dem zufällig ein sehr ungewöhnliches Buch in die Hände fällt (das ist der interessante Teil) und auf der anderen die Namensgeberin: ein junges Mädchen, das sich auf eine Mesalliance mit einem Künstler einlässt.
    Seine Geschichte hätte ich wirklich gerne weiterverfolgt. Ihre hat mich bewogen, das Buch wegzulegen, denn die war so ziemlich das Komplettpaket der (Geschlechter-)Klischees: Sie ist magisch begabt (was sie als Frau nicht sein darf), künstlerisch begabt (was in dieser Welt nicht weiter schlimm ist, aber auch nicht als Vorteil angesehen wird) und aus reicher Familie, weshalb sie in „bessere Verhältnisse“ einheiraten soll. Und dann lernt sie diesen waaaaahnsinnig gut aussehenden Künstler kennen, der ihr Malunterricht gibt und in den sie sich promt verliebt (immerhin: er war nicht abweisend, sondern hat von Anfang an Interesse gezeigt), woraufhin ihr alles andere unwichtig wird. Und um diese Liebe zu retten, setzt sie ihre Magie ein und bringt sich damit erst recht in Schwierigkeiten und muss sich nun auch noch eines Finsterlings erwehren, was nicht so schlimm wäre, wenn der nicht ihren Liebsten als Druckmittel …
    Und ich frage mich immer noch ernsthaft, warum? Warum ist diese Frauchenrolle so attraktiv? Denn offenbar verkauft sich das ja wie blöd, sonst würden die Verlage nicht immer mehr von dem Zeug auf den Mark schmeißen.

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    1. Ich habe dieses Buch auch nicht weitergelesen, allerdings schon bevor die Liebesgeschichte auftauchte…
      Diese Frauchenrollen sollten echt verboten werden…die sind doch total unsicher und manipulierbar…
      Verlage sollten sich wirklich überlegen, mit was sie den Markt fluten…

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  6. Hört sich an als würdest du die falschen Bücher lesen 😉 Bein ehrlich, mit einigem hast du Recht, allerdings sind 50 shades und Twilight auch echt…. naja lassen wir das. Meine recs für andere Stories: Cinder von Marissa Meyer, Fangirl von Rainbow Rowell

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  7. Du hast gerade die ganze Handlung von Obsidian aufgeschrieben, kann das sein?
    Okay, ja, ich hasse diese Klischees auch. Besonders diese Mädchen-Mädchen, die mir einfach auf den Zeiger gehen, oder die Tatsache, dass immer SIE die unwissende ist. Außerdem hasse ich es, dass die Typen immer gleich sind, besonders, wenn eine Autorin mehrere Bücher oder Reihen hat, in denen alles gleich ist (Chrm Daemon und Roth Chrm). Allerdings… Ich liebe einfach den Sarkasmus mancher Personen, der zwar wirklich IMMER und in JEDEM Buch vorkommt, das ganze aber viel lustiger gestaltet… Ich kann mich da einfach nicht entscheiden 😦

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    1. Sarkasmus ist auch cool! Keine Frage! Sarkasmus ist lebenswichtig!
      Aber das andere ist schon arg nervig!
      Und man kann auch Sarkasmus ohne diese ganzen Klischees haben, deswegen brauchst du dich gar nicht entscheiden 😀

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  8. Also, ich muss sagen beim lesen musste ich wirklich schmunzeln, sofort kamen mir verschiedenste Bücher in den Kopf wie z.b obsidian, rubinrot, flüsternes Gold und frostkuss und und und 😂 was mir aber auch aufgefallen ist, ist dass ich alle diese Bücher gelesen und geliebt habe… klar verstehe ich was du meinst aber irgendwie bekomme ich nie genug von den teilweise vorhersehbaren Geschichten😅

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  9. Ich hatte dazu schon mal einen eigenen Beitrag geschrieben und unterschreibe deine Schilderungen zu 100%

    Allerdings unter der Prämisse, dass ich Bad Boys mit grünen Augen und schwarzen Haaren und hohen Wangenknochen plus schlimme Vergangenheit vergöttere xD Im echten Leben auch mein Beuteschema, kann man nichts gegen machen…. Ist wie Nekrophilie wohl irgendwie meine Störung xD

    Ps: Deshalb lese ich mittlerweile eigentlich nur noch „Jungsromane“. Action, Waffen, Blut und Tod… reicht doch. Da ist keine Zeit für Liebe…

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    1. Wo ist der Beitrag? Her damit!
      Ist doch kein Problem, wenn das dein Beuteschema ist 😀 Ist doch nicht schlimm.
      Ich mag Bad Boys auch sehr gerne, aber ganz ehrlich: In den Büchern ist das einfach unrealistisch…
      ACTION WAFFEN UND BLUT SIND PERFEKT!
      Wo? Her damit!

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  10. Huhu 
    Hach, toller Beitrag. Du sprichst mir aus der Seele…
    Ich kann es auch nicht verstehen, wenn die Mädels immer auf Typen abfahren, die sich wie die letzten A-Löcher benehmen…Egal, welches tief deprimierende Kindheitstrauma der Typ erlebt hat es gibt eigentlich nie einen Grund sich so aufzuführen, wie sie es oft tun…Ich hatte mal ein Buch in den Händen, da hat der Typ sie die ganze Zeit regelrecht gemobbt…hat sie ständig als zu dick bezeichnet…und natürlich war sie unglaublich verliebt und er ja irgendwann dann auch…so unsinnig das ganze. Ein paar Neckereien oder ein kleiner Schlagabtausch finde ich gut, dass gehört auch ein bisschen zu einer Beziehung dazu – jedenfalls bei mir – aber oft ist es ja eher so als würde der Kerl das Mädel mit einem Bulldozer aus „Nettigkeiten“ überfahren.
    Und ja…auch bei dem anders sein gebe ich total recht 😉 Das ist aber besonders bei einigen Fantasiebüchern ein ganz großes Problem. Ich denke da gerade an Mythos Academy…Ginn, dass überaus andere als andere Außenseiterin seiende Mädchen, dass aber nur Außenseiterin ist weil sie viel zu cool ist für ALLE anderen…nicht weil sie einfach nervt oder so
    …und natürlich sind in den meisten Fantasie Büchern immer alle wunder wunderschön….außer sie haben Kleidergröße 36…das geht gar nicht.
    Aber ich muss zu geben, dass ich auch mich manchmal nicht verstehen kann…denn obwohl die Punkte, die du ansprichst, mich auch oft stören und dafür sorgen, dass ich nur den Kopf schütteln kann gibt es auch Tage wo ich solche Bücher, eher jetzt NewAdult Bereich als Fantasie, total gut finde und weg lese…Manchmal brauche ich so Stories…keine Ahnung warum.
    Auch im Fantasiebereich gehört natürlich wirklich mehr dazu als eine gute Romanze, aber ganz ohne…ha dann vermisse ich sie doch oft und verkuppel die Charaktere gedanklich xD

    LG Denise
    PS: Mein Freund, der mir über die Schultern geschaut hat beim Lesen, meinte übrigens er hätte „unfasssbar lange Wimpern“ 😉

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  11. Huhu 
    Hach, toller Beitrag. Du sprichst mir aus der Seele…
    Ich kann es auch nicht verstehen, wenn die Mädels immer auf Typen abfahren, die sich wie die letzten A-Löcher benehmen…Egal, welches tief deprimierende Kindheitstrauma der Typ erlebt hat es gibt eigentlich nie einen Grund sich so aufzuführen, wie sie es oft tun…Ich hatte mal ein Buch in den Händen, da hat der Typ sie die ganze Zeit regelrecht gemobbt…hat sie ständig als zu dick bezeichnet…und natürlich war sie unglaublich verliebt und er ja irgendwann dann auch…so unsinnig das ganze. Ein paar Neckereien oder ein kleiner Schlagabtausch finde ich gut, dass gehört auch ein bisschen zu einer Beziehung dazu – jedenfalls bei mir – aber oft ist es ja eher so als würde der Kerl das Mädel mit einem Bulldozer aus „Nettigkeiten“ überfahren.
    Und ja…auch bei dem anders sein gebe ich total recht 😉 Das ist aber besonders bei einigen Fantasiebüchern ein ganz großes Problem. Ich denke da gerade an Mythos Academy…Ginn, dass überaus andere als andere Außenseiterin seiende Mädchen, dass aber nur Außenseiterin ist weil sie viel zu cool ist für ALLE anderen…nicht weil sie einfach nervt oder so
    …und natürlich sind in den meisten Fantasie Büchern immer alle wunder wunderschön….außer sie haben Kleidergröße 36…das geht gar nicht.
    Aber ich muss zu geben, dass ich auch mich manchmal nicht verstehen kann…denn obwohl die Punkte, die du ansprichst, mich auch oft stören und dafür sorgen, dass ich nur den Kopf schütteln kann gibt es auch Tage wo ich solche Bücher, eher jetzt NewAdult Bereich als Fantasie, total gut finde und weg lese…Manchmal brauche ich so Stories…keine Ahnung warum.
    Auch im Fantasiebereich gehört natürlich wirklich mehr dazu als eine gute Romanze, aber ganz ohne…ha dann vermisse ich sie doch oft und verkuppel die Charaktere gedanklich xD

    LG Denise
    PS: Mein Freund, der mir über die Schultern geschaut hat beim Lesen, meinte übrigens er hätte „unfasssbar lange Wimpern“ 😉

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    1. Hallo Denise!
      Du hast total Recht!
      Manchmal braucht man einfach solche seichten Geschichten, aber doch nicht immer oder?
      Auf jeden Fall finde ich es wirklich cool, dass du auch Mythos Academy blöd findest…ich mag es einfach nicht und kann sie nicht leiden 😀
      Und mit dem Mobbing hast du wirklich recht. Das geht nicht. Und genau das ist mein größter Kritikpunkt…hach, was soll man da nur machen…

      Liebe Grüße,
      Anna
      PS: Dein Freund liest hier mit? HALLO! Ich will ein Beweisfoto seiner Wimpern 😛 Das soll er dann auch beweisen 😀

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  12. Toller Artikel den ich für mich so nur unterschreiben kann. Ich habe immer gerne Jugendbücher gelesen, weil mich die Themen interessieren und ich auch oft finde dass dort Themen behandelt werden, die ich in anderen Romanen so nicht finde. Aber die von dir geschilderten Punkte haben mich davon in er letzten Zeit weggebracht. Ich mag einfach diese ganzen Stereotypen und Klischees nicht mehr.

    LG
    Julia

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  13. So jetzt bin ich endlich daheim und kann meinen langen Kommentar schreiben.
    Den genannten Punkten kann ich auf jeden Fall zustimmen, vor allem der Mist mit dem Liebeskram ist mächtig nervig.
    Andererseits ist das eines DER wichtigen Themen für die Teenager. Viel mehr interessiert die Masse wohl nicht. Das gleiche gilt für die Gender-Probleme, die eine Feministin nur verzweifeln lassen können.
    Vielleicht lesen wir das aber auch schon zu lange?
    Andererseits kann man sich bei diesem Format sicher sein, dass es sich leicht und spannend lesen lässt (und das wollen wir ja auch manchmal) und die Personen eben in unserem Alter sind.
    Es ist nicht alles schlecht aber eben auch vieles wahrlich nicht gut bei diesem Genre.
    Und trotzdem gibt es Bücher bei denen ich froh bin sie gelesen zu haben: ob John Green, Rainbow Rowell oder auch Marissa Meyer sind alle lesenswert und nicht umsonst so beliebt.
    Man muss eben nur nach den Richtigen greifen!
    Liebe Grüße Itchy

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    1. Hey Itchy!
      Danke, dass du dir die Zeit genommen hast, diesen hammer Kommentar zu schreiben!
      Und ich kann dir wirklich überall zustimmen!
      Du immer mit deiner Rainbow Rowell 😀 Ich muss wirklich mal Eleanor und Park lesen 😀
      Klar ist Liebe wichtig für Teenager, aber doch nicht so wichtig, dass man alles andere in den Schatten stellen muss…
      Und klar sind die Bücher für die Masse konzipiert, vielleicht ist das ein Problem…aber es gibt ja auch durchaus gute Bücher, die Bestseller geworden sind.
      Daher kann man sich irgendwie nie sicher sein …
      FEMINISTEN FOR THE WIN! YES!
      Viele tolle Grüße,
      Anna

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  14. Hallo Anna,
    ich muss dir recht geben, auf manche Bücher trifft das echt zu, aber es gibt auch andere :-)! Hast du schon Witch Hunter von Virginia Boecker gelesen? Oder The Orphan Queen von Jodi Meadows (Englisch)? Beide Duologien sind super und wie ich finde, nicht so klischeebehaftet :-)!
    Liebe Grüße
    Kim

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    1. Hi Kim!
      Klar gibt es noch andere, aber um die ging es ja gerade auch nicht 😀
      Aber ich werde mir auf jeden Fall diese beiden Bücher noch mal genau anschauen! Jodi Meadows mag ich eigentlich sehr gerne.
      Und Duologien sind einfach toll, weil es sonst viele Trilogien gibt 😀
      Viele Grüße,
      Anna

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  15. PREEEEAAACHHH GUUURRRLL! Oh gott deine Kritikpunkte kann ich so gut nachvollziehen, es ist unheimlich 😀 Genial gut geschrieben! Ich bin begeistert von diesem Beitrag und musste immer wieder lachen. Jetzt haltet mich mein Sitznachbar im Zug für verrückt, aber das war es mir wert.

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    1. JUUUHUUUU! DIE LEUTE LACHEN ÜBER MICH! (Moment, das war nicht beabsichtigt…egal, Hauptsache sie lachen! :D)
      Ich habe deinen Zug infiltriert! 😀
      Ich bin total stolz auf mich gerade 😀
      Vielen vielen Dank! Ich hüpfe herum und grinse wie ein Honigkuchenpferd 😄
      LOVE YA!

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  16. Ganz toller Beitrag!
    Ich kann dich gut verstehen, mich nervt das auch sehr oft, da man einfach sofort weiß, worauf das alles hinauslaufen wird.

    Ich finde es nicht immer schlimm. Es muss halt gut geschrieben sein. So oft lese ich das Genre ja auch nicht, also schon. Aber immer Jugendbuch und Thriller abwechselnd. Irgendwann nervt es halt 😀 Ganz schrecklich finde ich Ja Kitsch und „nach 10 Minuten sind sie verliebt“. Man kann ja gerne schwärmen, aber es ist immer sofort die große Liebe.
    Ich hätte auch mal gerne Typen, die nicht perfekt und einfach nett sind 😄
    Aber es hat sich halt bewährt und deswegen kommt es im jeden Buch vor. Und es erzeugt halt manchmal Spannung (welchen Typ angelt sie sich?“. Aber es muss gut geschrieben sein!

    Sehr schöner Beitrag liebe Anna 😘

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    1. Vielen Dank!
      Und du hast mal wieder total Recht!
      Ich finde es wirklich toll, dass du eine Abwechslung durch Jugendbuch und Thriller hast.
      Diese Instalove geht mir dermaßen auf den Kartoffelsack das glaubst du gar nicht 😀
      Wenn es gut geschrieben ist, dann kann man mir fast alles verkaufen, aber wenn das halt nicht gegeben ist, hätte ich doch gerne einen vernünftigen Plot 😀
      Und diese Spannung ist der reinste Rotz, weil es von vornherein schon feststeht und man das auch sehen kann, wenn man das Buch aufmerksam liest.
      Vielen Dank! *grins*

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  17. Mir geht’s ähnlich wie Dir – wenn ich bei einem neuen Roman auf Seite 20 glaube, ich hätte das gleiche Buch schon zehnmal gelesen, vergeht mir die Lust.
    Ich habe ja so einen Verdacht: Autor(inn)en von Liebesromanen wollten mal in einem anderen Genre schreiben. Und leider sind ihnen da Jugendbücher eingefallen.
    Vergleich mal die Klischees, über die Du schreibst, mit Chicklit und Romance. Hundertprozentiger Treffer, nur dass die Figuren bei Chicklit / Romance zehn bis zwanzig Jahre älter sind.
    Vielleicht wollen die Autoren auch nur ihre Leser rechtzeitig an die Stoffe gewöhnen, die sie lesen sollen, wenn sie mal ein paar Jahre älter sind.
    Get them while the’re young. 🙂

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    1. Das ist eine gute Theorie!
      Aber die meisten Autorinnen schreiben ihre Debüts im YA-Bereich, deswegen weiß ich nicht, ob das so hinkommt 😀
      Aber natürlich kommen diese Klischees genau dort auch vor und ist der Grund, wieso diese Bücher eigentlich eher verschrien sind…

      Der Spruch ist auf jeden Fall sehr passend 😀

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  18. Liebe Anna,
    vielen Dank für diesen tollen Beitrag. Es steckt sehr viel Wahres in dem, was du da geschrieben hast und ja, auch mir geht es oft wie dir. Allerdings mag ich das bisweilen sogar ganz gerne, wenn die Geschichte drum herum toll ist. 😉

    Ich muss jedoch zugeben, dass ich mittlerweile auch immer weniger Jugendliteratur aus dem Fantasybereich lese, weil mir oftmals die Tiefe fehlt. Da habe ich mit Büchern wie „Das Lied der Träumerin“ (das würde ich am liebsten jedem aufzwingen xD), „Im freien Fall oder wie ich mich in eine Pappfigur verliebte“, „Liebe ist was für Idioten. Wie mich“ und „Jane & Miss Tennyson“ weitaus bessere Erfahrungen gemacht. Oder mit „Little Brother“ (tolles Buch!). Ja, der von dir geliebte Fantasyaspekt fehlt, aber dafür sind es Geschichten aus dem Leben. Vielleicht versuchst du es mal und findest du daran womöglich Freude? 🙂

    Liebe Grüße
    Maike

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    1. Wow, danke für deine Komplimente, liebste Maike!
      Ich will ja schon die ganze Zeit „Jane & Miss Tennyson“ lesen, weil es mir von dir empfohlen wurde 😀
      ALSO MUSS ICH DAS ENDLICH MAL TUN!
      Und Liebe ist was für Idioten für mich ist auch wunderbar gewesen, da muss ich dir zustimmen 😀
      Und die anderen Bücher muss ich auch unbedingt lesen, einfach, weil du sie mir empfohlen hast!
      Vielen Dank und liebe Grüße,
      Anna

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  19. Kann Deine Kritik gut nachvollziehen! Ein Grund, warum mich (einige) Jugendbücher immer weniger reizen.
    Falls Du sie noch nicht kennst, kann ich Dir aber „Das also ist mein Leben“ von Stephen Chbosky und „Aristoteles und Dante entdecken die Geheimnisse des Universums“ von Benjamin Alire Sáenz empfehlen, zwei wie ich finde wirklich wundervolle realistische Coming-Of-Age-Romane mit jeweils sehr gut ausgearbeiteten Entwicklungen der Protagonisten. Diese beiden Bücher liegen mir sehr am Herzen und stechen aus dem Einheitsbrei heraus.

    Gruß, Lisa 🙂

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  20. Deswegen lese ich keine Jugendbücher mehr. Irgendwann ist man aus dem Alter raus wo man diese platten Geschichten noch interessant findet. Jetzt erwarte ich tiefere, gut durchdachte und kritische Geschichten. Kann ja trotzdem noch Fantasy sein…

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    1. Ja, aber ich bin ja noch total in dem Alter drin, wo man „platte Geschichten“ toll finden kann. Aber ich will auch tiefere, gut durchdachte und kritische Geschichten, am liebsten Fantasy.
      Aber entweder ist es einfach viel zu lang oder langweilig…warum auch immer…
      Ich finde aber auch, dass gerade bei Jugendliteratur, die ja zu „richtiger“ Literatur hinleiten soll, Geschlechterklischees nicht so verdammt in den Vordergrund stellen sollte…

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      1. Ja es ist schwer Bücher zu finden, die die Waage halten aus „einfacher Alltags-Literatur“ und anspruchsvoller Literatur. Nach einem langen Tag an der Uni habe ich auch keine Lust mehr psychologische Analysen von Buchcharakteren zu machen. Bis ich ein Buch kaufe dauert es ewig, weil es einfach soooo viele gibt. Geschlechterklischees halten sich leider ziemlich zäh in (gefühlt) jedem Genre…

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  21. Ha ist so! Danke!!
    Lustigerweise habe ich beim lesen immer im Kopf abgehackt, ob das Buch, dass ich geschrieben habe deine Kriterien erfüllen würde… also klar ein zwei Sachen kommen bei mir auch vor, aber soweit ich das Beurteilen kann entspricht meine Geschichte nicht en Klischees 😀 aber vielleicht bin ich ja auch zu befangen…
    Stimme dir aber auf jeden Fall zu, weil mir geht es auch tierisch auf die Nerven, sodass ich schon dabei bin mich nach anderen Genres umzuschauen.. 😛
    P.S. ich glaube du bist die Einzige Person, bei der ich so lange Beiträge wirklich lese 😀

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    1. DU HAST EIN BUCH GESCHRIEBEN?!
      ALTER ICH BRAUCHE DAS JETZT UND SOFORT UND AM BESTEN SOGAR GESTERN! HER DAMIT!
      Ist mir auch egal, wie viele Klischees es sind (obwohl ich mir sicher bin, dass es nicht viele sein können :D),
      Und ich bin unfassbar geehrt, dass du dir die Zeit nimmst, meine Beiträge zu lesen! Vielen vielen Dank!
      Ich grinse wie blöd vor mich hin 😀

      Liebe liebe Knuddelgrüße,
      Anna

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      1. Ach ich feier dich so! 😁 das Buch ist aber nicht veröffentlicht oder so. .. 😅 aber bei Interesse es beta zu lesen kannst du mich ja einfach bei wa anschreiben 😙
        Ich freue mich schon so abartig dich nächste Woche endlich endlich zu treffen! 💕

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      2. ICH AUCH! JUHUUUU! DAS WIRD VERDAMMT SUPER!
        Und NATÜRLICH WILL ICH BETA LESEN!
        Und dann will ich daneben stehen, wenn es von einem Verlag veröffentlicht wird und sagen: ICH HABS EUCH DOCH GESAGT!
        Ich freu mich so seeeeeehr! *grins* *hüpf*

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  22. Huhu,

    was du schreibst mit dem Aussehen find ich gar nicht so schlimm. Wenn es zum Typen passt und mich überzeugen kann ist alles gut. Auch Bad Boys mag ich oft, solange sie mich überzeugen können. Wo ich dir aber zutimmen kann ist dieses nicht leiden können. Ich find es überhaupt nicht gut, dass sich die Charaktere meist nicht mal leiden oder so, aber dann unsterblich ineinander verlieben. Das konnte mich noch nie überzeugen. Ich muss auch nicht immer wahnsinnig gut aussehende Kerle haben. Es muss einfach gut passen. Generell mag ich eher sanftere, liebe Typen. Aber nicht nur. Was ich auch gar nicht mag ist, wenn sie die meiste Zeit sich nur nerven und dann urplöztlich sich ineinander verlieben. Das hatte ich auch wieder bei Märchenhaft erwählt. Oder wenn der Bad Boy letztendlich gar nicht so ein Bad Boy ist sondern nur einem Mädchen hinterher läuft, dass ihn mehr oder weniger extrem lange zappeln lässt, weil es ihn zwar will, aber nicht zu einfach machen will oder einfach zu unsicher ist. Sowas nervt mich immer extrem und ich gar nicht meins.

    Hm, mit den Heldinnen ist das sowieso so ne Sache. Mit denen hab ich generell Probleme. Manche sind wirklich cool, aber viele können mich einfach nicht überzeugen oder sind mir zu kalt. Aber es gibt auch einige, die ich richtig gut find.

    Was ich nicht so mag ist, dass es immer nach den Frauen gehen muss. Männer dürfen nicht wütend, verletztlich oder was weiß ich sein. Wenn sie mal rumschreien oder weinen ist das entweder gleich eine Beleidigung für die Frau oder eine Schwäche. Aber Wenn Frauen die Männer ohne Ende runter machen ist das total erlaubt. Sowas mag ich gar nicht und kann ich einfach gar nicht ab. Als hätten nur die Frauen dazu das Recht Gefühle zu zeigen.

    Und Sätze wie: Ich ließ es zu, dass er mich küsste.

    Mag ich auch überhaupt nicht. Das hört sich sowas von hochnäsig an. Sie selbst dürfen den Typen natürlich küssen wann sie wollen. Sie brauche dazu keine Erlaubnis. Sind ja nur Typen. Vielleicht gehört das auch mit zu den Geschlechter-Klischees.

    Thema Liebe ist ja sowieso so ein Thema. Viele wollen das gar nicht mehr. Für mich geht’s nicht ohne. Sonst kann es mich nicht fesseln. Wenn es aber nur so eine Möchtegernliebesgeschichte ist, können sie es auch ganz bleiben lassen. Sowas mag ich gar nicht.

    Ich find man kann durchaus Fantasy oder Dystopien mit Liebe schreiben. Nur Liebesromane sind auch selten mein Ding. Das hat doch gerade seinen Reiz. Aber es sollte dann schon überzeugend sein und das wird immer schwerer.

    Ich stimme dir nicht überall drin ein und Geschmäcker sind eben verschieden. Vielleicht sind diese Art von Jugendbüchern einfach nicht mehr dein Ding. Sie haben sich eben wie alles verwandelt. Manches ist vielleicht hart formuliert, aber manchmal stören selbst mich manche Klischees und ich bin da echt schon die, die sagt, ich find das nicht so schlimm. Aber wenns zu offensichtlich wird find ich es auch nicht schön. Ich glaub das ist auch ein Punkt, der mich gerade an meinem Buch etwas stört. Die Klischees. Nach dem Motto: Alle italienische Männer tragen in ihrer Freizeit Fußballtrikots oder sowas in der Art. Das ist echt schon auffälig hier und ich war selbst schon in Italien und kann mich nicht an einen erinnern, der wirklich eins anhatte. Also klar ist das jetzt etwas übertrieben dargestellt, aber auffällig ist es schon, dass ständig in dem Buch Italienische Männer Fußballtrikots tragen. Von daher versteh ich manches schon.
    LG Corly

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    1. Hey Corly,
      wow was ein Monsterkommentar 😀
      Aber ich kann dich großteils wirklich nachvollziehen!
      Auch mal eine andere Sicht auf die Dinge! Finde ich gut!
      Und bei den „Fußballtrikots“ kann ich dir wirklich zustimmen. Niemand in Italien trägt Fußballtrikots 😀
      Aber natürlich sind deine Meinungen berechtigt und ich habe ja auch viel übertrieben, einfach um meine Meinung besser rüberzubringen!

      Aber ich finde es wirklich toll, dass du dir die Zeit genommen hast, so einen langen und tollen Kommentar zu schreiben!

      Liebe Grüße,
      Anna

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  23. Okay, jetzt kommt mein Kommentar. Mal sehen, wie lang der wird. xD
    Ich kann dir im allgemeinen und auch bei dem Großteil zustimmen. Momentan, oder ist es nicht schon die ganze Zeit so?, ist es der Großteil der Jugendbuch Geschichten. Vielleicht fällt uns das auch nur jetzt erst auf, weil wir vorher nicht so viel gelesen haben, aber ich bin mir sicher, auch da war es schon genauso.
    Über die Helden kann ich dir wirklich Recht geben. Das ist immer das Gleiche. Es sind mir auf Anhieb mehrere Bücher eingefallen, in denen es GENAUSO sich abgespielt hat, was traurig ist, das weiß ich. Allerdings möchte doch jeder einen gutaussehenden Typ in dem Buch haben. Klar sind da die Meinungen bei jedem anders. Jeder findet etwas anderes schön. Finde ich sehr schade, dass es manchmal nicht der Nerd mit der Brille ist, der auch gutaussehend ist, aber eben auch nicht die ganz perfekten Augen hat. Und die Beschreibungen mit den langen Wimpern….. Jungs mit langen Wimpern… das ist so untypisch eigentlich. Klar gibt es ein paar, aber nicht so übermäßig viele.
    Bei der Heldin muss ich sagen, da sind mir bisher einige Unterschiede aufgefallen bezüglich Hintergrund etc…aber du hast Recht, dass man einige austauschen könnte.
    Meiner Meinung nach könnten die Mädchen ruhig etwas selbstbewusster sein und sich schön finden. WISSEN, dass sie schön sind, weil hey ich gehe von mir aus und finde mein Spiegelbild auch zu 75% gut. Ich finde es nervig, dass sie sich ach so hässlich finden, aber der Typ doch irgendwie auf sie steht und sie nicht wissen, wieso, weshalb, warum. Das nervt mich. Was ich manchmal aber auch nervig finde ist, dass die Protagonistin ihre Liebsten wegstößt, weil sie sie ja nicht verdient hat und einfach niemanden vertrauen kann. W.a.r.u.m. Da könnte ich manchmal einen Schreianfall bekommen.
    Liebesgeschichte stimmt auch. Da brauche ich auch nichts weiter zu schreiben. Ach ne, was ich dazu fügen wollte: Es gibt wie du sagtest, oft eine Dritte Person, die in die Liebeswirren einsteigt, aber es ist eben oft der beste Freund der Protagonistin, der schon ewig in sie verliebt ist und sie aber nie seine Gefühle erwidert, oder sich immer für den anderen entscheidet und MAN ICH WILL EINFACH MAL DASS DER BESTE FREUND DAS MÄDEL BEKOMMT UND NICHT IMMER DIE ARSCHKARTE HAT
    Bei den Geschlechterklischees muss ich sagen… naja, es ist ganz normal, dass der Mann größer ist als die Frau. Klar, es gibt Ausnahmen und das ist auch schön, aber es ist eben zu 90% der Fälle im wahren Leben, dass Frauen sich meist größere Männer suchen und Männer sich eben kleinere Frauen, keine Ahnung ob das genetisch bedingt ist, aber Frauen lieben große Männer und für eine 1,50 m Frau ist auch ein 1,65 Mann groß, den sie lieben. Ich weiß nicht, ob du gerade verstehst was ich meine. Ich zum Beispiel bin 1,70m und da ist das für mich zu klein. xD
    Also sowas stört mich nun überhaupt nicht. Aber bezüglich der Verhaltensweisen hast du bei den Männern Recht, aber meiner Meinuung nach nicht immer bei den Heldinnen. Vielleicht kommt es auch auf unsere Leserichtungen an.
    Da gibt es relativ viele unterschiedliche Protagonistinnen und mich stört es auch nicht immer so krass an den Verhaltensweisen. Ich finde es nicht shclimm, wenn es paar Protagonisten sich ähneln. Ähneln wir uns nicht auch alle? Muss es denn immer etwas super außergewöhnliches sein?
    Über den Fokus in den Geschichten kann ich dir auch nur zum Teil Recht geben. Klar, es gibt diese Art der Bücher, aber ich habe auch schon viele Bücher gelesen, in denen zwar eine Liebesgeschichte mit dabei ist, aber das nicht der Hauptpunkt ist und sie nur nebenbei spielt, was ich wunderbar finde, weil das für mich dazu gehört. Eine Liebe gehört für mich einfach dazu. Ich möchte sowas lesen. Und nebenbei so eine Fantasywelt und Dystopie und Endzeit? Finde ich toll. Ich will keine Liebesgeschichte lesen, die in meiner Welt spielt. So einen schnulzigen Schulzenroman. Nein, ich will auch diese Welt kennen lernen. Und klar, manchmal ist mir der Fokus auch zu sehr auf der Liebe, aber es gibt Bücher, da rege ich mich nicht drüber auf. Da passt es und ich mag es. Vielleicht bin ich auch nicht so kritisch, wie alle anderen. Vielleicht ist es auch einfach, weil ich mir genau das wünsche? Ich weiß es nicht.
    Aber ich fühle mich in meinen Büchern immer noch wohl. (Okay, außer „Nacht ohne Sterne“, also das war wirklich grausam.)
    Harry Potter ist und bleibt mein liebstes Buch, weil es einfach nicht diese Buchklischees hat.

    Ich gebe dir zu 90% Recht mit deinem Artikel, aber es gibt da ein paar Sachen, die mich eben weniger stören, oder die mir gar nicht so auffallen, weil es die nicht so häufig bei mir gibt, oder einfach weil ich genau das mag.
    Klischees gerne, aber zu viel ist einfach zu viel.

    Und hier sind ein paar Bücher, die ich richtig gut fande, und die nicht ganz so dem Klischee oder zumindest nur manche Teile, entsprechen, vielleicht sagt dir ja was davon zu. : )
    „Die Königin der Schatten“, „Dante Walker“, „Incarceron“, „Der Circle“ und sowas.

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  24. Hey!

    Ein toller Beitrag der mir aus der Seele spricht!

    Seit ich blogge hab ich erst gemerkt, wie viel ich eigentlich im Bereich „Jugendbuch“ lese und ich muss gestehen dass ich mittlerweile an einem Punkt bin, wo ich wieder etwas Abstand davon nehme.

    Grade deine Einblicke in das ewig Gleiche nerven mich an dem Genre sehr, denn irgendwie kommt nix neues und irgendwie ist es immer das gleiche. ABER es gibt auch einige Ausnahmen, vor allem im Bereich der Einzelbände. Da gibts ganz tolle Schätze ♥

    Eine ganz besonders schöne Jugendbuch Trilogie fand ich auch „Die Chroniken vom Anbeginn“ von John Stephens oder auch „Die Erben der Alten Zeit“ von Marita Sydow Hamann 😉

    Liebste Grüße, Aleshanee

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    1. Hey Aleshanee,
      vielen Dank für deinen ausführlichen Kommentar!
      Und natürlich hast du vollkommen recht!
      Von deinen angepriesenen Büchern, werde ich mir garantiert mal welche angucken!
      Vielen vielen Dank und liebste Grüße,
      Anna

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  25. So. Ich spare mir das Rebloggen, weil es am Ende eh nicht funktioniert. Dennoch ein guter Artikel. Es gibt ein paar gute Ausnahmen, die muss man aber auch mit dem Sieb aus dem ganzen Einheitsbrei raussuchen, den die Verlage so auf den Markt schütten.
    Beispiele dafür wären die „Luna-Chroniken“ von Marissa Meyer (schon öfter genannt :D) und „Die Seiten der Welt“ von Kai Meyer, wobei letzteres sich den Klischees doch ziemlich annähert, nur dass Furia erst die Welt rettet und sich dann verliebt, aber das ist eine andere Sache.
    Über Bücher wie Twilight (und eine gewisse Lux-Reihe, die ich gar nicht erst lese, weil sie doch schon sehr wie Twilight mit Aliens klingt) will ich hier gar nicht erst reden. Davon gibt es viel zu viel auf dem Buchmarkt. Das hat mittlerweile echt die Konsequenz, dass ich fast jedes Buch meide, dass an irgendeiner Stelle mit „Young Adult“ bezeichnet wird. Am Liebsten von amerikanischen Autorinnen (wo wir wieder bei Klischees sind), die scheinbar nichts besseres zu tun haben, als die Ideen der „Konkurrenz“ leicht abgewandelt als komplett neue Geschichten zu verkaufen. Wo sind die frischen, neuen Ideen? Vielleicht von deutschen Autoren? Ach nein, die müsste man ja erst groß machen, da nimmt man lieber ein Buch, das in Land X schon ein Bestseller war, dann wird es hier auch ganz bestimmt ein Bestseller. In fast jeder Verlagsvorschau werden nur internationale Bestseller angeboten, Debüts (die noch keine Bestseller waren) oder unbekannte Autoren gibt es so gut wie gar nicht. Die schreiben ja immerhin auch nicht den zigtausendsten Abklatsch der 08/15-Jugend(liebes)geschichte. Ein Grund mehr, warum sich die Selfpublisher mehr und mehr auf meiner Wunschliste breit machen.

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    1. Hallo Florian!
      Du hast sehr recht! Die Luna-Chroniken und die Seiten der Welt sind für mich auch herausstechende Jugendbücher, die zwar genau diese Klischees enthalten, aber sie sehr gut anders zusammensetzen, kombinieren und deshalb etwas viel Besseres erschaffen.
      Und das mit den frischen neuen Ideen ist auch so ein Problem…wenn nur das verkauft wird, was garantiert ein Bestseller wird, dann ist es doch nicht Sinn der Sache, oder?
      Ich finde es wirklich schade, dass man nicht mehr ausprobieren kann und nicht mehr ausprobiert wird. Da sind Self-Publisher natürlich wahnsinnig gut, denn die sind nicht an irgendwas gebunden.
      Allerdings ist dieses Importieren doch irgendwie blöd oder? Wenn es schon mehr Bände auf Englisch gibt, dann kaufe ich doch die englische Version, weil vielleicht doch nicht alles übersetzt wird…

      Viele Grüße,
      Anna

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      1. Wieso denn importieren? Es gibt genug deutschsprachige Selfpublisher, die auch gut schreiben. Wobei auch einige Selfpublisher mittlerweile in einem Verlag ihren Platz haben (natürlich die Bücher, die schon Bestseller waren, aber das hatten wir ja schonmal 😉 ). Ich habe auch schon mit dem Gedanken gespielt, neue Reihen in der englischen Ausgabe zu lesen, aber da ich schon bei deutschen Büchern zur Zeit echt langsam bin (und mein englisch doch etwas eingerostet ist), lasse ich das doch erstmal sein. Dann sind es nicht mehr Wochen, sondern Monate für ein Buch, das fände ich doof.

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  26. Danke, danke, danke!
    Nicht ganz so ausformuliert predige ich das seit Jahren! Mir gehts auch gehörig auf den Senkel, jede Geschichte in der Jugendfantasy (auch mein liebstes Lesegenre, dazu schreibe ich auch noch in eben diesem neben Science Fiction) im Grunde austauschen zu können. Leute, es gibt auch noch anderes als die Liebe!
    Als ich anfing, Jugendfantasy zu lesen (Harry mal ausgenommen), fand ich auch die Liebesgeschichten noch ganz toll. Aber inzwischen …? Der Markt ist geflutet und immer wieder gleich.
    Also noch einmal DANKE für deine ausführliche Beschreibung :).

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    1. Hallöchen Cathrin!

      Bitte bitte bitte!
      Ich habe mittlerweile diese ganzen Trilogien mit Liebesdreieck wirklich satt, obwohl ich auch damit eingestiegen bin.
      Es ist auch noch ein tolles Genre! Man muss sich nur die guten Sachen rauspicken! Und suchen…leider, leider muss man sich fast kaputt suchen, allerdings lohnt es sich dann doch!

      BITTE für den Artikel und vielen vielen Dank für die Komplimente 😀

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  27. Hey 🙂

    Jetzt melde ich mich doch mal, weil ich auch einige Mal bei den Kommentaren mit dem Kopf nicken musste … Ich glaube, viele Klischees in Romanen entstehen auch dadurch, dass ein Autor mit dem Beststeller schlechthin quasi vorlegt, wie ein erfolgreiches Buch in einem Genre auszusehen hat. Wenn die Trittbrettautoren (Sorry, ich nenne das dann immer so, weil mir kein besserer Ausdruck dazu einfällt) dann mit ihren Werken kommen, findet man auf einmal dieselben Elemente aus dem Bestseller-Roman in den Ablegern dann wieder, nur halt etwas anders zusammengemischt. Es traut sich offensichtlich wirklich kaum noch jemand, etwas Neues auszuprobieren …

    Verlage wollen hier offensichtlich wirklich auf Nummer sicher und mit ähnlichen Büchern Geld machen, weil zumindest eine Zeit lang das Interesse der Leser da ist. Das habe ich bei den Erwachsenen-Romanen schon vor Jahren mit Dan Brown beobachtet und aktuell wiederholt es sich wieder mit den ganzen seichten Erotik-Romanen, die nach SoG auf den Markt geworfen wurden und werden. Und warum sollte das Jugend-Genre hier anders sein? Wenn man es zu Ende denkt, ist auch ein Verlag nur ein Unternehmen, das Geld verdienen will – und veröffentlicht wird, was der Käufer will (Ich sag jetzt bewusst nicht Leser ;)). Ein Umdenken können wir eigentlich nur bewirken, wenn wir solche klischeelastigen Geschichten nicht mehr lesen und vor allem nicht mehr kaufen 😀 …

    Liebe Grüße
    Ascari

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    1. Hey Ascari,
      ich finde, dass du wirklich recht hast.
      Diese Trittbrettautoren sind ja kein neues Phänomen. Das ist natürlich alles total normal in jeder Branche, das kopiert wird, was funktioniert.
      Allerdings sagt mir auch das neue nicht mehr zu. Also das, was die neuen Trends setzt.
      Und das tut einfach weh. Weil ich früher mal alles gefeiert habe, was neu rauskam.
      Aber du hast natürlich recht, dass man nur noch die guten und nicht-klischeebelasteten Geschichten kaufen und lesen sollte, worum ich mich wirklich bemühe, einfach weil es auch viel mehr Spaß macht!

      Liebe Grüße,
      Anna

      Gefällt 1 Person

    1. Danke!
      Oh jaaa, ablästern ist eine meiner Lieblingseigenschaften 😀
      Manchmal hat man einfach Bock auf richtig schlechte Bücher, um dann über sie ablästern zu können und sie dann in der Luft zu zerreißen! 😀

      Gefällt mir

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