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Rezension: LÙM – Zwei wie Licht und Dunkel

Kurzinfo:

  • Autor: Eva Siegmund
  • Genre: Roman, Fantasy
  • Verlag: cbt
  • Seitenzahl: 510 S.

Kurzbeschreibung:

Die Nacht der Mantai entscheidet in Adeva über das Leben aller 15-Jährigen:

Wer hier keine Gabe empfängt, gilt als Kema, als „leer“. Als Meleike in dieser schicksalhaften Nacht keine Gabe empfängt, ahnt sie nicht, dass eine noch größere Aufgabe auf sie wartet. Und dass diese ihr alles abverlangen wird.

Erst als sie dem Jungen aus ihren Visionen begegnet, erkennt Meleike, wohin ihre Bestimmung sie führt: nach Lúm, der strahlenden Stadt des Lichts.

Eigene Meinung:

Ich habe sooo lange gezögert, dieses Buch zu lesen!

Ich habe schon Mitte 2013 von diesem Buch gehört und wollte es haben. Ich habe es dann auch in der Buchhandlung meines Vertrauens gesehen und wollte es sofort haben.

Aber…ich habe es irgendwie nie hingekriegt, dass Buch mitzunehmen 😀

Ich habe jetzt ohne Witz 1 1/2 Jahre gewartet, bis ich dieses Buch mitgenommen habe.

Jaaaa, Leute, ich bin ich echt komisch. Gaaaaanz  locker, das kommt nicht so oft vor! 😀

Aber zum Buch:

Es hat mir dann doch erstaunlich gut gefallen. Ich dachte, dass ich so viele Erwartungen gehabt habe, dass das Buch dem niemals gerecht werden könnte.

Aber wie durch ein Wunder ging es doch und mir hat das alles doch ganz gut gefallen!

Zum Schreibstil: Der Schreibstil war anfangs etwas verwirrend. Ich weiß nicht warum, aber auf den ersten zehn Seiten war alles etwas verwirrend und der nächste Satz ging nie so, wie ich es vermutet hätte.

Deswegen: GROßE VERWIRRUNG AM ANFANG!

Danach war aber alles wieder in Ordnung und mir gefiel dieser doch etwas verträumte Schreibstil und vor allem die Wortspiele mit Licht und Schatten.

Man konnte sich gut in die Charaktere hineinversetzen und ich habe die Beschreibungen der Gedanken der Charaktere und die Beschreibungen der Welt sehr gemocht.

Die Geschichte ist zwar leicht vorauszusehen und nicht gerade auf höchstem Spannungsniveau, trotzdem gab es ein paar unerwartete Wendungen und auch ein paar Wendungen, mit denen ich so nie gerechnet hätte.

Die Geschichte steigt sofort ein und wir sind quasi ab der ersten Seite mittendrin, obwohl sich natürlich erstmal alles in eine bestimmte Richtung entwickeln musste, was dann der Handlung noch mal einen Schubs nach vorne gibt.

Unsere beiden Hauptcharaktere Meleike und Flynn sind sehr reif für ihr Alter von 15 Jahren und handeln zwar noch etwas naiv, aber meistens sehr erwachsen.

Die Liebesgeschichte – kommt schon, dass war von Anfang an klar 😀 – war ziemlich süß und hat mich zwar nicht umgehauen, aber weil hier ja auch keine Reihe vorliegt, hatte die Liebesgeschichte auch nur eine Nebenrolle auf diesen knapp 500 Seiten.

Die Idee war übrigens einfach nur genial!

Das die beiden aus unterschiedlichen Welten stammen und Meleike quasi ein „Indianerleben“ innerhalb einer verfallenen Stadt lebt und Flynn ein Leben in der glänzenden Hauptstadt geführt hat, ist wirklich eine tolle Paarung.

Ich habe vor allem die Idee der übernatürlichen Fähigkeiten sehr toll gefunden.

Als da wären: Telepathie zu einem anderen Menschen, die Fähigkeit, sich unsichtbar zu machen und die Fähigkeit in die Zukunft und in „die Gegenwart“ zu sehen, also das, was gerade passiert.

Ausgestattet mit diesem Grundkonzept gelingt es der Autorin, eine toll Geschichte aufzubauen, die auch mal von dem Blickwinkel anderer Charaktere erzählt wird und dadurch einen gewissen mystischen und spannenden Faktor.

Allerdings gibt es auch ein paar Kritikpunkte, denn ich hatte das Gefühl, das doch einige Sachen nicht abgeschlossen wurden oder nur anwesend waren, weil sie zu anderen wichtigen oder auch unwichtigen Ereignissen führten und an sich keine Geschichte bekamen.

Außerdem haben mich manchmal Flynns und Meleikes Reaktionen überrascht und stutzig gemacht, weil sie einfach direkt ins Messer gelaufen sind, ohne überhaupt nachzudenken.

Und die Geschichte war mir am Ende dann doch ein wenig kurz gedacht und die Charaktere an manchen Stellen einfach zu blass, um sie überzeugend darzustellen.

Außerdem war die Liebesgeschichte der beiden schon arg herbei fantasiert an manchen Stellen und daher auch ein wenig unglaubwürdig.

Trotzdem, da es ja keine Reihe ist, sondern wahrscheinlich ein Einzelband und dazu noch ein Debüt, ein sehr gelungenes Buch mit einer gut erdachten Geschichte 😀

Fazit:

Ein schön metaphorisch geschriebenes Buch, dass durch seine starke Geschichte und durch die Fantasyelemente überzeugt. Die Charaktere wachsen, wenn auch ein wenig blass, schnell ans Herz und man fiebert jedem einzelnen Schicksal nach. Mit einem überraschenden Ende hat dieses Buch alles, was ein gutes Buch braucht, und auch den gewissen Wow-Faktor zum Ende hin.

4 Tintenkleckse von mir!

Tintenkleckse_4

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3 Kommentare zu „Rezension: LÙM – Zwei wie Licht und Dunkel

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