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Für M, L und T

Wer sich jetzt denkt: „Zählt sie jetzt einfach nur Kleidergrößen auf und was ist T bitte für eine Kleidergröße?“

Dem kann ich sagen: Das sind drei wundervolle Menschen, ohne die ich heute nicht so wäre, wie ich bin.

Für alle von euch gilt: Ihr seid das Beste, was mir je passieren konnte.

Und so kitschig und abgedroschen das auch klingt…es ist einfach nur die Wahrheit.

Und ich tue mich echt schwer zu beschreiben, was ihr für mich seid…denn ihr seid einfach viel zu viel. Und ich merke selbst, wie abgedroschen das alles klingt, aber es fehlen die Worte, um es anders zu beschreiben.

Ihr holt mich aus den tiefsten Löchern, in die ich gefallen bin und helft mir, wieder aufzustehen.

Ihr sagt mir, wenn ich kompletten Blödsinn verzapfe und auch wenn (und das kommt echt selten vor) ich was gut mache.

Das Lustige ist, dass ich von keinem von euch jemals gedacht hätte, das wir uns mal so nah stehen würden.

L

Als ich in die neue Klasse kam, habe ich mit niemandem gesprochen und wurde zu meinem Schrecken an einen Tisch mit den Jungs gesetzt…damals noch der Horror schlechthin.

Nachdem ich mich also mindestens eine Stunde lang hinter meinem Mathebuch versteckt hielt, fragte auf einmal jemand: „Hast du eigentlich schon Findet Nemo gesehen?“ Natürlich war nicht ich gemeint. Und entgegen aller meiner normalen Verhaltensmuster antwortete ich mit:“Wer hat denn den noch NICHT gesehen?“ Und sah den Fragenden schief an. Auf einmal schauten mich alle am Tisch erschrocken an. Wahrscheinlich dachten sie, dass sie sich verhört hätten. Aber der Fragende sah mich einfach nur lächelnd an.

Das war der Beginn. Und auch wenn wir uns zwischendurch verloren haben und uns völlig fremd wurden, hattest du irgendwann den Mut, mich wieder zu fragen, ob ich einen Film denn schon gesehen hätte. Unter dem damaligen Einfluss hätte ich mich fast wieder weggedreht und nicht darauf reagiert. Doch dann dachte ich:“Warum eigentlich nicht? Das war doch eine ganz normale Frage.“ Und schon waren wir in ein Gespräch über alles Mögliche verwickelt.

Und seit dem bist du immer da gewesen. Immer. Und wir haben uns alles erzählt und tun das auch immer noch. Danke.

M

Ungefähr zur selben Zeit kamst du in die Klasse.

Ich habe dich zum ersten Mal gesehen und mir nur gedacht:“Ich dachte schon, diesmal würde ich einen neuen Freund finden…“

Wie sich herausgestellt hat, sollte ich den auch finden. Allerdings nicht sofort.

Ganz langsam entwickelte ich mich von meinen rückblickend betrachteten sehr schlechten Einflüssen weg zu euch:

Wir waren (und auch das klingt kitschig as fuck) wie die Musketiere. Einer für alle und alle für einen.

Ein ganzes Jahr waren wir vier unzertrennlich. Das Jahr kann ich leider noch nicht zählen, weil ich dir zwar nahe stand, aber nicht so nah, wie später.

Dann gingst du an die neue Schule und ich dachte, dass ich nie wieder von dir höre.

Wie sehr ich mich getäuscht habe. Wir haben es geschafft, den Kontakt immer irgendwie aufrecht zu erhalten.

Und dann irgendwann wurden wir zu den wichtigsten Gesprächspartnern, als alles um uns herum zusammenfiel.

Ein jeweils Anderer, der nichts mit unserer Situation zu tun hatte und sie deshalb besser beurteilen konnte.

Und das ist heute immer noch so.

Ich bin dir so dankbar.

T

Auch bei dir dachte ich über ein halbes Jahr lang, dass wir nie Freunde werden würden.

Während alle anderen schon Kontakte mit der gesamten Stufe knüpften, darunter auch meine Musketiere, saß ich da und wollte einfach keine neuen Leute kennen lernen. Aber mir wurde so oft von dir erzählt.

Trotzdem wollte ich nichts mit dir zu tun haben.

Und dann habe ich dich kennengelernt.

Richtig kennengelernt.

Und gelernt, dass du eines der zerbrechlichsten Wesen auf diesem Planeten bist und trotzdem weit davor aufzugeben.

Und trotzdem unser Kontakt manchmal etwas schleift, bist du immer für mich da…immer.

Das macht dich so unfassbar besonders. Du würdest das nicht einsehen, aber es ist so.

 

Zum Schluss bleibt eigentlich nur zu sagen: Ihr seid mein Leben. Ihr habt mich zu dem gemacht, was ich bin. Und auf dieses Etwas bin ich irgendwie ganz schön stolz. Ihr seid die Besten. Ohne euch wäre ich immer noch ein Niemand ohne Selbstbewusstsein.

Ich kann gar nicht so oft „Danke“ sagen, wie ihr es verdient hättet.

Trotzdem versuche ich es: Danke Danke Danke Danke Danke Danke Danke Danke Danke Danke Danke Danke Danke Danke Danke Danke Danke Danke Danke Danke Danke Danke Danke Danke Danke Danke Danke Danke Danke Danke Danke Danke Danke Danke Danke Danke Danke Danke Danke Danke Danke Danke Danke Danke Danke Danke Danke Danke Danke Danke Danke Danke Danke Danke Danke Danke Danke Danke Danke Danke Danke Danke Danke Danke Danke Danke Danke Danke Danke Danke Danke Danke Danke Danke Danke Danke Danke Danke Danke Danke Danke Danke Danke Danke Danke Danke Danke Danke Danke Danke Danke Danke Danke Danke Danke Danke Danke Danke Danke Danke Danke Danke Danke Danke Danke Danke Danke Danke Danke Danke Danke Danke Danke Danke Danke Danke Danke Danke Danke Danke Danke Danke Danke Danke Danke Danke Danke

Nicht annähernd genug und trotzdem schulde ich euch so unglaublich viel.

 

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Ein Kommentar zu „Für M, L und T

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